Burda Sweatshirt 121 (2/2016)

Das erste Sweatshirt 121 ist fertig. Ich freu mich!

Ist es nun #selfishsewing , dass meine Variante zuerst fertig ist?!? Hm… Für den Herrn wird aus dem Schnitt wohl eine Sweatjacke mit asymmetrischem Reißverschluss werden.

Stoffe & Material:

  • ein leichter Sweat von stoffe.de
  • ein Jersey mit Fahrrad-Druck von stoffe.de
  • 1 Meter dünne Kordel
  • 2 Metallreißverschlüsse, 25 cm lang

Schnitt:



Änderungen:

  • die Ärmel sind in Größe 76 und wurden um 5cm gekürzt
  • Vorder- und Rückenteil sind in  Größe 80 minus 1cm Schulterbreite
  • alle Bündchen sind 5cm lang
  • statt Ösen einzunieten habe ich den Ösen-Stich meiner Nähmaschine ausprobiert
  • die Reißverschlüsse sind von rechts abgesteppt, die Belege dafür nicht

Was – Wie – Wo:

  • Dank Probeversion hatte ich die Anleitung schon einige Male gelesen. Bis auf die Reißverschlüsse war auch alles klar. Bei meinen ersten Reißverschlüssen überhaupt wollte ich dann nichts falsch machen, und hielt mich an die Beschreibung. Was ich nicht bedachte war, dass Burda bei der Reißverschlusswahl von einer breiteren Spirale ausgeht. Auch die Länge wollte nicht so recht hinhauen. (Das kann natürlich auch alles an Missverständnissen oder Doofheit meinerseits liegen. 🙂 ) Nachdem ich mehrmals meine Auftrenn-Fähigkeiten geschult hatte, baute ich am Ende der Reißverschlüsse ein Stückchen Jersey ein, um die Lücke zu füllen. Dank der Einschnitte jenseits der Nahtlinie, musste ich auf den äußeren Seiten mehr Abstand zur Spirale lassen.
  • Die Belege sollten nun eingeschlagen von rechts abgesteppt werden. Ich habe stattdessen von links im Nahtschatten der Reißverschlüsse genäht und danach die Teile gewendet. So gefällt mir der obere Abschluss besser.
  • Ich bin davon ausgegangen, dass sich die Kanten von mittlerem Vorderteil und Kragen treffen würden. Bei mir gibt es da einen Höhenunterschied von etwa 4cm… Daher habe ich die Kanten des Kragens abgerundet. Ich finde es so harmonischer.

Lerneffekt/ Änderungen beim nächsten Mal:

  • Bündchen und ich werden wohl keine Freunde…ich war so erleichtert, als nur noch die Bündchen zu nähen waren. Nun ja. Dann habe ich mir zum ersten Mal eine Nadel geschrottet und durfte erst noch einen Einschlag im Spulenträger rausfeilen bis es weitergehen konnte. Ist ja nicht so, als hätte ich die Maschine 15 Minuten vorher noch zum Säubern offen gehabt… 😉
  • Ich finde es schade, dass der Schnitt zwar eine Versäuberung der inneren Kragennaht vorsieht, aber keine des kleinen Stückchens am Seitenteil, das bei geöffneten Reißverschlüssen bzw. aufgeschlagenem Kragen auch zu sehen ist. Beim nächsten Mal also eher mit gebasteltem Beleg.

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