Mini-Me-Made-Urlaub statt Me-Made-May

Ganz im Sinne des heutigen Mottos beim MMM:
„Ich pack(t)e meinen Koffer“:

Für einen Me-Made-May reicht bei mir weder die Menge an Selbstgenähtem, noch das Durchhaltevermögen.
Aber im Urlaub hatte ich ein paar selbstgenähte Kleidungsstücke im Koffer.
Ich glaube das war der erste Urlaub mit „schickeren“ Klamotten im Gepäck. Da wir Städte-Hopping in Österreich machten, passte das ganz gut.

Mitreisen durften:
Das Kimono Tee aus Webware, das ärmellose Top, der dünne Hirschsweater, die hauchdünne Aster, die Upcycling-Leinenbluse und das kubistische Shirt.
(Die Woll-Aster war auch dabei, blieb aufgrund der Temperaturen aber ohne Einsatz.)

Wir haben uns auch ein paar andere Ärmel und Bündchen angeschaut, und fremde Fotoshootings beobachten können:

…und es ist immer wieder beruhigend, wenn der Partner auch mit einer Shopping-Tüte aus dem Urlaub zurückkommt. 😉

Natürlich war „mein übliches Urlaubsoutfit“ trotzdem im Koffer…auch wenn wir diesmal nur eine winzige Wanderung auf dem Untersberg eingeplant hatten (da reichte sogar die Jeans).

Selbstgenähtes im Gepäck bedeutet viel mehr Aufwand… Ohne Platz in der Reisetasche und ein Bügeleisen in der Unterkunft funktioniert das für mich nicht.
Im Urlaubsalltag bin ich auch nicht auf empfindlichere Stoffe eingestellt. Ich schleppe einfach immer kiloweise Fotoausrüstung und Getränke im Rucksack rum…das mag nicht jeder Stoff gerne leiden. Es war eine große Umstellung öfter mal einen Jutebeutel (und weniger Kram) mitzunehmen.

Trotzdem hat es wirklich Spaß gemacht sich (wo einen keiner kennt 😉 ) auch mal etwas über die Grenzen der persönlichen Komfortzone zu wagen.
Vielleicht wird sich ab nun immer mindestens ein kleines, leichtes Teil unter die Standard-Funktions-Urlaubskleidung mischen.

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6 Kommentare Gib deinen ab

  1. Sarah sagt:

    Hut ab dass du so viele Teile von deiner urlaubsgarderobe selbst genäht hast! Ganz schöne Sachen… und schöne Bilder!

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  2. Ohja alles was gebügelt werden muss kommt nicht in den Koffer. Da bekommen Jeans Shorts und Tshirts den Vorzug. Schick sein wäre nicht, aber ich will mich nicht durch den Urlaub Bügeln.
    Lg Sabine

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  3. Mauaija sagt:

    Wenn man sich für eine Farbpalette entscheidet und die konsequent verfolgt​, dann ist die Kombinationensvielfalt sehr groß.
    Deine Selbstgesprächsteile gefallen mir sehr gut, sehr stimmig und stilvoll:).
    LG
    Ewa.

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  4. stoffnotizen sagt:

    Eine schöne Urlaubskollektion! Und mit dem Bügeln – das wird schon 😉 Vielleicht probierst Du auch mal andere Materialien aus! Shirt 101b sieht doch pflegeleicht aus! LG

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  5. yvonet sagt:

    Die Sachen machen sich ganz gut auf dem Städtetrip. Mir gefällt, dass alle Kleidungsstücke im gleichen Stil gehalten sind. Genau so stelle ich mir einen gut gepackten Koffer und gelungene Reisegarderobe vor.
    LG Yvonne

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  6. Kleines Quota sagt:

    Ich danke Euch allen für die lieben Kommentare!
    Im Nachhinein hat mir der Urlaub mit Selbstgenähtem sehr gut getan. Als Perfektionist ist man ja irgendwie nie mit seinen „Werken“ zufrieden und denkt jeder sieht die „Makel“ sofort. Aber…so ist es nicht.
    Keiner hat mich komisch angeschaut. 🙂
    (Jedenfalls nicht wegen der Klamotten… 😉 )
    Ich werde nun auch im Alltag gelassener und selbstbewusster in Selbstgenähtem sein. Und öfter auch mal einen Rock tragen…das war bei Hitze nämlich echt angenehm.

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