WKSA 2017 – zweiter Teil

Ich bin ein logischer Mensch, der Listen und strukturiertes Vorgehen mag.
Nur beim Nähen setzt das total aus.
Das kann man am Titelbild des ersten Teils und auch am Titelbild dieses Teils des WKSA gut erkennen…

Für das burda’sche Langgrößen-Kleid sprach nichts außer der Tatsache, dass ich es so schön auf dem Bild finde… Und damit ist irgendwie auch alles gesagt, ne?

Ich habe mich gerade auf 2 Projekte eingeschossen. Einmal spontane Verliebtheit & einmal Vernunft:

  • Das Samtkleid aus der aktuellen Burda Style Dezember 2017:

Idee:
Ein schickerer Pulli/Sweater mit schönen Falten.

Hat das Probeteil neue Erkenntnisse gebracht?
(Das Probeteil ist aus einem alten Spannbettlaken = dünner Baumwolljersey.)
* Der Schnitt ist nicht so extrem zu lang wie erwartet.
* Allerdings sprechen die Bilder eine andere Sprache…es ist halt doch zu lang. Hinten wieder mehr als vorne…das ist bei mir normal.
* Die Stoffschichten im Faltenbereich wurden schon aus dem dünnen Probe-Jersey recht dick (5 Lagen Stoff)…wie wird das erst mit Nicki?!?
* Im Nackenbereich steht es etwas ab. Das ist bei mir aber generell bei Burdaschnitten so. Durch die hintere Mittelnaht, kann das aber sehr einfach behoben werden.
* Ich mag die überlangen Ärmel sehr.
* Egal wie ich das Oberteil verlängere (tailliert oder A-Form), für die Optik braucht es die Falten unter der Brust. Und die gibt es nur mit einer Raffung im Saumbereich. Vielleicht verlängere ich zu (Kurz-)Pulli-Länge und raffe das Vorderteil mit einem Bündchen..?
* Leider reicht der Nicki-Stoff entweder für Vorderteil + Ärmel oder für Vorderteil + Rückenteil…


  • Das Raglankleid aus der Patrones von Juli 2016:

Idee:
Ein Blusenshirt aus leichter Webware. Wahrscheinlich ohne Raffung in der Taille. Vielleicht auch etwas länger als eine Bluse.

Hat das Probeteil neue Erkenntnisse gebracht?
(Das Probeteil ist aus einem alten Vorhang = dünne Polyester Webware.)
*
Der Schnitt scheint ohne Änderungen zu passen.
* Ich hatte befürchtet, dass die Ärmel zu eng sein könnten, aber da ist gut Luft.
* Im unteren Rücken ist allerdings auch viel Luft. Aber der geplante Stoff fällt weicher. Hm. Hohlkreuzänderung oder nicht?
* Beim Probeteil habe ich auf die Ausschnittlösung verzichtet und bin unsicher, ob ich die eigentlich angedachte Version ohne Anleitung hinkriege. Vielleicht versuche ich aber auch etwas anderes, für das ich eine Anleitung habe.
* Beim An- und Ausziehen spannt es etwas im oberen Rücken. Sollte ich sicherheitshalber eine Falte einbauen?


Eigentlich möchte ich auch noch die Kurzgrößen-Hose abpausen, die Weite ab Knie ändern und ein Probeteil nähen:

  • Die 7/8 Hose aus der Burda Style August 2017:

Alle Teile des WKSA 2017:


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10 Kommentare Gib deinen ab

  1. futterstoff sagt:

    Das Samtkleid ist der Knaller – ich kanns mir in gekürzt gerade nicht richtig vorstellen (außer mit Schößchen?), das zweite Modell hingegen schon. Spannung im Rücken hatte ich hier auch und habe auf Anraten der Nähkursleiterin in der Seitennaht und im Brustbereich was zugegeben. Allerdings noch nicht genäht, deswegen kann ich Dir nicht sagen, ob es funktioniert.
    Viel Freude beim Weitertüfteln!
    LG, Jule

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    1. Kleines Quota sagt:

      Danke Dir! Das werde ich beim Tüfteln bedenken. 😀

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  2. stoffnotizen sagt:

    Das Samtkleid finde ich toll. Ohne Knöpfe auf der Schulter, da bin ich Deiner Meinung. Ich finde, auch als tailliertes Shirt sehr schön darstellbar. Wenn die Faltenlagen zu dick werden, kann man ein wenig die überlappenden Faltenlagen wegschneiden- insbesondere wenn man die Falten von links etwas zunäht. D.h. nicht nur falten, sondern die Faltlinien wie eine Naht steppen, z.B. 3 bis 5 cm. Ich nähe meist die die gesamte, aufgezeichnete Faltenlinie, dann wird der Stoff auch noch etwas mehr in die Richtung geführt, in die er fallen soll. Viel Erfolg! Liebe Grüße!

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    1. Kleines Quota sagt:

      Super! Vielen Dank für die Hilfe. 😊

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  3. Ich würde ein Shirt nach dem Samtkleid-Schnitt auch mit einem Schößchen versehen, nicht mit einem Bündchen. So wie der Schnitt aussieht, kannst Du direkt den Rockschnitt dafür verwenden, ich würde dann die Gesamtlänge bis Mitte / Ende Gesäß machen. Wenn bei mir der Halsausschnitt hinten absteht, verteile ich meistens die Weite auf zwei Abnäher und die Mittelnaht, das fällt oft schöner.
    Bin schon gespannt, wie es bei Dir weiter geht.
    Viele Grüße, Stefanie

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    1. Kleines Quota sagt:

      Danke Dir! Ich bin momentan auch von der Bündchen-Idee abgekommen. Zum Glück bin ich selten ein überstürzter Zuschneider. 😊Mal schauen was die Stoffmenge so hergibt. Grüße zurück!

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