La Maison Victor Kleid Imani (Sept/Okt 2017) als Shirt

Imani hat mir auf vielen Bilder sehr gut gefallen und ich wollte den Schnitt auch mal ausprobieren.
Ein Stoff aus der Restekiste vom Lebenskleidung Lagerverkauf durfte zum tragbaren Probeteil in Shirtlänge werden.

Stoffe & Material:

  • ein Reststück schwarzer Jacquard-Jersey aus Bio-Baumwolle von Lebenskleidung (GOTS)
  • für die Bündchen dunkelgrauer Stretch-Jersey mit weißen Neps von Lebenskleidung (GOTS)

Schnitt:



Änderungen:

  • ich habe einen dehnbaren Stoff (und davon die linke Seite nach außen) verwendet
  • Längenänderungen aufgrund meiner Körperlänge(n) und wegen der knappen Stoffmenge
  • Ausschnitt verkleinert
  • kein Gürtel

Was – Wie – Wo:

  • Ich mag keine weiten Ausschnitte, deshalb habe ich schon beim Abpausen diese Linien neu gezeichnet. (Die ursprünglichen Linien sind gestrichelt auf den Bildern zu sehen.)
  • Danach habe ich das Schnittmuster ausgemessen und Vorder- sowie Rückenteil über der Taille um 5cm gekürzt und die Rundung angepasst.
  • Auf Höhe meines Brustpunktes habe ich quer eingeschnitten und 2cm Länge zugegeben. Ich habe trotzdem im Bruch zugeschnitten und die Mehrweite zum Saum hin (durch das Auffächern im Brustbereich) in Kauf genommen. Das war mir lieber als irgendwelche Abnäher zu setzen. Außerdem mag ich es lieber zu weit als zu eng am Bauch.
  • Das Reststück Stoff war so ein typisches Teil aus der Wiege-Ware-Kiste. Die Länge war etwa 60cm, aber ungefähr in der Mitte der Stoffbreite war ein großes Loch. Deshalb reichte es nur für (ca. 5cm) kürzere Ärmel und Umschläge waren auch nicht mehr drin. Die Bündchenlösung gefällt mir aber sehr gut.
  • Außerdem habe ich mich entschieden die linke Seite nach außen zu tragen. Ich mag Strukturstoffe und dieser Jacquard-Jersey hat eine wunderschöne Abseite.
  • Nach der ersten Anprobe war klar, dass der Stoff etwas zu viel Stand hat, um die Mehrweite locker wegzustecken – es stand an den Seiten seltsam ab. Also habe ich mit der Schere nachjustiert.
  • Am gleichen Wochenende habe ich noch ein weiteres Shirt genäht. Anderer Schnitt und anderer Stoff. Aber die Bündchen sind aus dem gleichen Material. Mir gefallen beide Teile auch übereinander getragen. Montags bin ich zu einer Dienstreise aufgebrochen und hatte beide neuen Teile im Koffer (und dann auch im Einsatz). So langsam werde ich selbstbewußter und befürchte nicht mehr, dass Jemand komisch schaut oder auf den ersten Blick klar ist, dass ich die Klamotte selbst verbrochen habe. 🙂

Lerneffekt/ Änderungen beim nächsten Mal:

  • Das Shirt hat einen annähernd waagerecht sitzenden Bund. Das ist für mich schon ein großer Erfolg.
  • Es schlägt aber trotzdem komische Falten im Brustbereich. Aber irgendwie ist das bei angeschnittenen Ärmeln kaum zu umgehen, oder?
  • Das Halsbündchen liegt nicht ganz an, aber das war eine bewußte Entscheidung und gefällt mir hier echt gut.
  • Trotzdem bin ich unsicher, ob ich den Schnitt nun noch für ein Oberteil aus dünner Webware nutzen soll.

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