Ein Sportshirt – basierend auf dem Burda Kleid 110b (8/2017)

Manchmal ist Kopfkino nicht gut genug.
Wenn man etwas dringend braucht, muss man die Sache auch mal angehen.

Daher habe ich endlich den Funktionsjersey zu zwei Sportshirts vernäht.
Dieses hier ist eigentlich für den Sommer gedacht.
Der angeschnittene Rollkragen ist perfekt, wenn man das klebrige Sonnencrème-Gefühl am Hals und Nacken auf der Arbeit nicht ausstehen kann, auf der (Rad-)Fahrt aber dringend einen Sonnenschutz braucht, dabei allerdings Nähte und dicke Stofflagen vermeiden möchte.
So eine Kragenvariante wollte ich dringend mal ausprobieren…da war mir dann auch egal, ob ich ein Langgrößen-Kleid dafür umbauen muss. 😉
Raglan ist bei meinen Sportshirts auch nicht mehr Pflicht, da ich mittlerweile meinen Kram nicht auf dem Rücken, sondern im Fahrradkorb schleppe.
Die Bilder sind aus dem Herbsturlaub, deshalb musste ein langes, dünnes Sportshirt drunter. Auch hier hat sich die Schulternaht nicht schmerzhaft bemerkbar gemacht. Der Rucksack war aber auch nicht sehr schwer.

Stoffe & Material:

  • Funktionsjersey mit Wabenstruktur von extremtextil.de

Schnitt:



Änderungen:

  • ganz arg viele – das Schnittmuster war nur die Basis
  • 2 Größen kleiner als nach Maßtabelle (1 kleiner als üblich bei Burda) und ohne Nahtzugabe (bitte nicht schreien…aber diese Konstruktion kann das wegstecken… 😉 )
  • keine Ärmel, kein Rockteil, kein angeschnittener Beleg am Kragen, keine Raffungen, kein Reißverschluss
  • Vorder- und Rückenteil verlängert

Was – Wie – Wo:

  • Ich hatte sicherheitshalber ein altes Spannbettlaken zu Testzwecken vernäht. Dabei zeigte sich, dass der Schnitt sehr weit ist. Auf erneutes Abpausen wollte ich verzichten, daher ließ ich beim Sportshirt die Nahtzugaben weg.
  • Das Vorderteil verlängerte ich auf eine mir sympathische Länge.
  • Das Rückenteil wurde extra lang und abgerundet. Das ist auf dem Rad einfach praktisch.
  • Das Zusammensetzen und Säumen ging dank Overlock und Coverlock ganz schnell.

Lerneffekt/ Änderungen beim nächsten Mal:

  • Der Stoff ist leider etwas zu fest um schön zu fallen.
  • Dafür ließ er sich super covern…so könnte das immer flutschen!
  • Wie schon im Vergleich zwischen Cover- und Flatlocknacht bemerkt:
    Das Zusammenklammern von Schnittteilen aus flutschigen Stoffen  lässt sich besser auf einer Unterlage mit etwas Grip (Teppich, Spannbettlaken,…) bewerkstelligen. Dann rutscht das obere Teil in Position und das untere nicht weg.
  • Der gerundete Saum hätte mit Beleg sicherlich besser ausgesehen. (Auch das ist im anderen Beitrag ganz gut zu sehen.)

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